Hoher Besuch in Schweinfurt fordert ELW-Mannschaft

04.09.2008 21:25 von Jürgen Lindemann

ELW-Einsatz am Marktplatz in Schweinfurt
ELW-Einsatz am Marktplatz in Schweinfurt
Den Höhepunkt des Landtagswahlkampfes in und um Schweinfurt dürfte der Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel am heutigen Tage dargestellt haben. Neben der Bundeskanzlerin waren außerdem Bundeswirtschaftsminister Michael Glos und Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein in Schweinfurt anzutreffen.

Aufgrund der hochrangigen Gäste bei der Wahlkampfveranstaltung auf dem Marktplatz vor dem Schweinfurter Rathaus forderten die Organisatoren das Bayerische Rote Kreuz Schweinfurt zur Sicherstellung des Sanitätsdienstes an. Die Veranstalter rechneten mit rund 5.000 Besuchern. Zur Unterstützung des Einsatzleiters Sanitätsdienst wurde durch die Bereitschaft Schweinfurt der neue Einsatzleitwagen des BRK angefordert.
Aufgabe der ELW-Mannschaft des BRK und MHD war, die Kommunikation am Veranstaltungsort für die eingesetzten Kräfte sicherzustellen. Ferner wurde das Einsatzgeschehen dokumentiert und die Versorgungsleistungen der eingesetzten Helfer festgehalten.

Aufgrund schlechter Witterung verspätete sich die Bundeskanzlerin um ca. eine Stunde. Nach einer Rede mit einer Dauer von ca. 35 Minuten verlies sie die Bühne gegen 20:50 Uhr. Aufgrund aufgeklarter Witterung über Schweinfurt haben sich nach Schätzungen der Polizei dann doch rund 4.500 Zuschauer auf dem Marktplatz eingefunden.

Insgesamt waren 14 Helfer einschließlich zweier Notärzte auf vier Rettungswägen des BRK Kreisbandes Schweinfurt im Einsatz. Vier Helfer der UG-SanEL besetzten den Einsatzleitwagen. Eine weitere Helferin der UG-SanEL befand sich als Kontakt zur Einsatzleitung Sanitätsdienst im Sicherheitsbereich 1, der während der Veranstaltung auch für den Einsatzleiter gesperrt war.

Der Einsatz begann um 16:30 Uhr mit einer Einweisung der Helfer am BRK Kreisverband. Das Einsatzende wurde nach Auflösung der Veranstaltung um 21:16 erklärt. Während des Sanitätsdienstes kam es zu keinen Notfallversorgungen. Lediglich eine Person musste vor Ort vom Sanitätsdienst behandelt werden und konnte wieder zur Veranstaltung entlassen werden.

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