Massenkarambolage auf A71
07.12.2009 19:18 von Jürgen Lindemann
Nebel in Verbindung mit vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit führte am Montagmorgen zu einem Massenunfall auf der A71 bei km 216,5.
Auf einer Länge von ca. 1,5 km ereigneten sich in Folge 12 verschiedene Unfälle mit insgesamt 61 beteiligten Fahrzeugen. Der Rettungsdienst versorgte und transportierte 16 Patienten in nahgelegene Krankenhäuser.
Für die beiden Unterstützungsgruppen wurde daher gegen 08:30 Uhr Alarm ausgelöst.
Nach der Räumung der Einsatzstelle konnten die Unterstützungsgruppen gegen 12 Uhr die Einsatzstelle wieder verlassen. Die Autobahn wurde gegen 15:30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.
Die UG-ÖEL war mit zehn Helfern und die UG-SanEL mit fünf Helfern im Einsatz.
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Hier die Pressemitteilung der Polizei zur näheren Information:
GELDERSHEIM, LKR. SCHWEINFURT. Auf der A 71 ist es am Montagmorgen in kurzer Abfolge auf einer Strecke von etwa 1,5 Kilometer zu mehreren Unfällen gekommen, an denen nach bisherigen Erkenntnissen etwa 50 Kraftfahrzeuge beteiligt sind. Eine Frau wurde schwerer verletzt, vier weitere Personen erlitten leichtere Verletzungen. Die A 71 ist in Richtung A 70 komplett gesperrt.
Erstmeldung
Zu dem Unfall war es kurz vor 08.00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Schweinfurt-West und dem Autobahndreieck Werntal bei dichtem Nebel gekommen. Insgesamt ereigneten sich dort innerhalb kürzester Zeit und in direkter Abfolge zwölf Einzelunfälle an denen nach jetzigem Stand 51 Kraftfahrzeuge beteiligt sind. Vier Personen erlitten dabei leichtere Verletzungen. In einem der Fahrzeuge wurde eine Frau eingeklemmt, die dabei schwerer verletzt wurde und von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden musste.
Die A 71 ist bis auf weiteres in Richtung A 70 komplett gesperrt. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Schweinfurt-West ausgeleitet. Momentan ist ein Großaufgebot von Feuerwehren, Polizei und auch Rettungsdienst vor Ort.
Nachtragsmeldung 11.00 Uhr
Die Zahl der Verletzten hat sich mittlerweile auf 16 erhöht, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass diese Zahl im Laufe des Tages weiter nach oben geht. Die betroffenen Personen haben alle nur leichte Verletzungen erlitten. Lediglich eine Frau wurde - wie bereits berichtet - schwerer verletzt, als sie in einem Auto eingeklemmt wurde.
Bei den über 50 Fahrzeugen, die an dem Serienunfall beteiligt sind, handelt es sich zumeist um Pkw und Kleinlieferwagen. Wie lange die Sperrung der A 71 in Richtung A 70 noch andauert, kann immer noch nicht gesagt werden.